Matcha-Goji-Luxusriegel

Matcha-Goji-Luxusriegel

Es gab einmal eine Zeit, da dachte ich, Müsliriegel seien gesund. Eine gute Möglichkeit, um unterwegs im Auto zu frühstücken oder als kleiner Snack am Nachmittag. Mit der Zeit lernte ich, das Gegenteil ist der Fall. Industriell hergestellte Müsliriegel enthalten leider selten das, wonach sie benannt wurden. Häufig ist die Hauptzutat Zucker (Glukose-Fructose-Sirup, gezuckerte Kondensmilch, brauner Zucker, Glucose, Karamell-Zuckersirup) und in Getreideform gepresste Mehl-Fett-Mischungen, welche den klangvollen Namen Getreidecrispies tragen. Auch mit dabei sind, wie so oft, Emulgatoren und Aromastoffe. Klingt nicht lecker, ist auch nicht lecker und so verschwanden die Müsliriegel von meinem Speiseplan.

Viele Jahre habe ich tatsächlich keine industriellen Müsliriegel gegessen. Abhilfe schafften irgendwann die Rohkostriegel, die in den Bio-Märkten eingezogen sind. Denn es ist nun mal eine praktische Sache, so ein Riegel. Lässt er sich doch problemlos transportieren, ganz ohne Warnhinweis „Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Beutel“.  Zugegeben, optimal ist es nicht, wenn man sich zum Essen keine Zeit nimmt und unterwegs auf die Schnelle isst. Aber manchmal ist das Leben nun mal so.

Viel gesünder und leckerer ist es aber, die Riegel selbst zu machen. Das ist kinderleicht, dauert nicht lange und günstiger ist es auch – trotz Luxuszutaten wie Matcha, Gojibeeren und Nussmus.

Superfood to go – Müsliriegel selbermachen

Zum Luxusriegel werden diese Riegel eindeutig durch die darin enthaltenen Superfoods: Matcha und Gojibeeren. Der Matcha macht sie nicht nur schön grün, sondern auch extrem lecker für jeden, der genau wie ich auf Grüntee steht. Matcha macht dich wach und die kleine Vitaminbombe Gojibeere erhöht deine Leistungsfähigkeit.

Wem der Geschmack von Matcha nicht zusagt, kann ihn durch Kakao ersetzen und leckere Schokoriegel genießen. Auch die Gojibeeren können problemlos durch anderes Trockenobst ersetzt werden. Im Grunde kann man ganz einfach benutzen, was man gerade zu Hause hat.

Müsliriegel sind trotz der gesunden Zutaten eine Süßigkeit und auch dieses Rezept kommt nicht ohne Süße aus. Der Anteil an Müsli, Körnern und getrockneten Beeren ist allerdings sehr viel höher, daher kannst du mit diesen kleinen Leckereien den kleinen Hunger zwischendurch oder den Appetit auf Süßes ohne schlechtes Gewissen stillen.

 

Matcha-Goji-Luxusriegel

Ergibt ca. 18 Riegel

Zutaten:
2 Tassen (ca. 200g) Basismüsli
1 Tasse (ca. 135g) Sonnenblumenkerne
1 ½ Tassen Vollkornpuffreis (oder auch Amaranth Pop)
½ Tasse Trockenfrüchte (z.B. Rosinen, Datteln, Gojibeeren, Cranberries)
1 Prise Salz
2 EL Matcha (Matcha in Kochqualität ist absolut in Ordnung)
45 ml Agavensirup
45 ml Ahornsirup
125g Cashewmus (oder auch andere Nussmuse)
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille Extrakt (optional)

Eine Auflaufform mit Klarsichtfolie auslegen.
Die Sonnenblumenkerne kurz in der Pfanne anrösten (ohne Fett). Trockenfrüchte je nach Größe grob hacken.
In einer kleinen Pfanne das Kokosöl schmelzen und mit Agaven-, Ahornsirup, Nussmus und Vanille Extrakt vermischen. Die Pfanne sollte nicht zu heiß sein, denn die Wärme soll nur helfen die flüssigen Zutaten miteinander zu verbinden.
In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten (Basismüsli, Sonnenblumenkerne, Vollkornpuffreis, Trockenfrüchte, Salz, Matcha) zusammen geben, dann die flüssigen Zutaten aus der Pfanne dazu und schnell ordentlich rühren, damit sich alles gut vermischt.
Alles in die Auflaufform geben, gleichmäßig verteilen und glatt streichen. Am einfachsten klappt das, wenn du Klarsichtfolie auf die Riegelmischung legst und mit der Handfläche drückst. Ruhig fest drücken, sonst fallen die Riegel später auseinander.
Jetzt ab damit in den Kühlschrank und nach ein paar Stunden kannst du sie in Riegel schneiden.

Im Kühlschrank halten sie ca 2 Wochen.

Energieriegel selber machen



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