Beerentarte

Beerentarte

Während man das meiste Obst auch außerhalb der Saison ganzjährig im Supermarkt kaufen kann, sieht es bei Beeren schon anders aus. Zwar werden Erdbeeren ganzjährig z.B. aus Marokko, Spanien und Kalifornien importiert, schmecken dann aber nicht sehr aromatisch. Der Geschmack wäre wohl noch etwas, was man verschmerzen kann, jedoch werden Beeren je nach Herkunftsland mehr oder weniger stark mit Pestiziden behandelt und außerhalb der Saison gilt dies ganz besonders.

Auf unserem Wochenmarkt gibt es schon seit einigen Wochen Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren aus regionalem Anbau. Preislich kann man dieses Jahr auch nicht meckern, es gibt Obst in Hülle und Fülle was sich auch im Preis widerspiegelt. Ich esse Beeren am allerliebsten pur ohne viel Schnick Schnack. Und ich gebe es zu, das eine oder andere Schälchen Himbeeren wandert auch gerne mal direkt vom Wochenmarkt-Stand in meinen Mund.

Falls ihr Beeren kauft, die ihr nicht sofort esst, dann solltet ihr sie im Kühlschrank aufbewahren und erst direkt vor dem Verzehr putzen und waschen. Sonst verderben sie schneller. Damit sie ihr Aroma behalten, sollten sie außerdem nur kurz abgespült und danach auf einem Küchentuch zum Trocknen ausgebreitet werden. Man kann sie auch in einer Schüssel Wasser sanft hin und her schaukeln, aber nicht im Wasser liegen lassen!

Wer es gerne dekadenter mag, dem empfehle ich eine leckere Beerentarte!

Beerentarte

Mürbeteig (Pate Sablée):

  • 100g Weißmehl
  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Prize Salz
  • 100g weiche, aber nicht geschmolzene, pflanzliche Margarine
  • 3 EL sehr kaltes Wasser

Alle Zutaten, so kurz wie möglich, zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn Du zu lange knetest, kann der Teig bröselig werden. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 200° C vorheizen.

Wenn der Teig sich schön ausgeruht hat, könnt ihr ihn jetzt vorsichtig auf die Größe eurer Tarteform ausrollen. Nicht zu fest drücken, damit er nicht reißt.

Mürbeteig enthält sehr viel Fett, daher ist es normalerweise nicht nötig die Backform zusätzlich noch einzufetten. Wenn du aber mit deinen Backformen schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann fette die Form vorher dünn ein.

Die Backform mit dem Teig auslegen, mit der Gabel mehrmals einstechen und ab in den Ofen. Für 20-30 min backen, das hängt davon ab, wie dünn ihr ausgerollt habt. Also besser ab und zu mal einen Blick darauf werfen. Er sollte nicht zu braun werden, denn dann wird der Teig schon trocken.

Wenn der Boden fertig gebacken ist, dann sollte er auskühlen bevor ihr weiter macht.

 

Vanillepudding:

  • 1 Pck. für Vanillepudding
  • Pflanzenmilch z.B. Sojadrink
  • Zucker

Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten. Etwas abkühlen lassen und dann auf den gebackenen und komplett ausgekühlten Mürbeteig geben.

 

Beerenbelag:

  • 250g Beeren (gemischt oder auch eine Sorte ganz exklusiv)

Früchte waschen und zum Trocknen auf einem sauberen Küchenhandtuch ausbreiten. Das Handtuch nimmt das Wasser auf ohne das die Beeren zerdrückt werden.

Die Tarte kann jetzt mit den Früchten belegt werden und ist dann direkt verzehrfertig. Wer möchte kann noch einen Tortenguss auf die Früchte geben, man kann aber auch darauf verzichten. Sehr hübsch sieht es aus, wenn du kurz vor dem Servieren etwas Puderzucker darüber streust.

 

 



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